Gesundheit

Symptome bei Magnesiummangel

Und welche Ursachen zu einem Mangel führen können.

Im Normalfall wird der Magnesium-Bedarf durch unsere Ernährung gedeckt. Viel davon steckt zum Beispiel in Nüssen, grünem Gemüse, Hülsenfrüchten, Vollkornprodukten, Fisch, Beeren, dunkler Schokolade, Milch und Milchprodukten.

Ein Magnesiummangel kann auftreten, wenn man sich einseitig ernährt, der Körper Magnesium nicht gut aufnehmen kann (z. B. aufgrund von Magen-Darm-Erkrankungen wie Morbus Crohn) oder zu viel Magnesium ausgeschieden wird (z. B. wegen Alkoholkrankheit oder übermäßigem Schwitzen).

Auf einen Mangel an Magnesium können sehr viele Symptome hindeuten: Krämpfe in Waden oder anderen Körperteilen, Schwindel, Benommenheit, Konzentrationsprobleme, Kopfschmerzen, Migräne, Angst, Nervosität, Herzrhythmusstörungen, Übelkeit, Erberchen, Menstruationsbeschwerden oder ein Taubheitsgefühl in den Händen.

Ergänzendes Magnesium sollte nur in Rücksprache mit einem Arzt eingenommen werden. Die empfohlene Zufuhr pro Tag liegt bei Erwachsenen im deutschsprachigen Raum bei 300 bis 400 mg Magnesium pro Tag.

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Heilpflanzen: Leinsamen

Sie helfen bei Verstopfung, Sodbrennen und Magenschleimhautentzündung.

Leinsamen enthalten Ballaststoffe und regen auf sanfte Weise die Darmtätigkeit an. Deshalb eignen sie sich besonders als mildes Abführmittel bei Verstopfung. Als sinnvoll werden Leinsamen auch bei durch Abführmittelmissbrauch geschädigtem Darm und bei Reizdarm angesehen.

Man kann Leinsamen über einen längeren Zeitraum einnehmen. Die empfohlene Tagesdosierung liegt bei zwei- bis dreimal täglich ein bis zwei Esslöffel ganze Leinsamen mit einem Glas Wasser. Idealerweise nimmt man diese zwischen den Mahlzeiten ein. Der Wirkeintritt erfolgt nach zwei bis drei Tagen.

Davon abgesehen eignen sich Leinsamen auch bei Sodbrennen und Magenschleimhautentzündung. Dafür muss man sie aber zuerst in Wasser quellen lassen und dann einnehmen.

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Was tun bei Ohrenschmerzen?

Das äußere Ohr kann gut in Eigenregie behandelt werden, beim Innenohr muss aber der Arzt ran.

Bei Ohrenschmerzen ist es zunächst wichtig zu klären, ob das innere oder das äußere Ohr betroffen ist. Drücken Sie auf jenen Teil der Ohrmuschel, mit dem man bei starkem Lärm den Gehörgang verschließen kann. Verstärkt sich dabei der Schmerz, liegt eine Otitis externa vor. Fehlt dieser Effekt, handelt es sich möglicherweise um eine Mittelohrentzündung, die ärztlich behandelt werden sollte. Vor allem bei Kindern ist es oft nicht eindeutig, welcher Teil des Ohrs weh tut. Ein Arzt kann das am besten beurteilen.

Während das äußere Ohr ganz gut in Eigenregie behandelt werden kann, ist eine Selbstbehandlung des Mittel- und Innenohrs keine gute Idee. Es besteht die Gefahr, sich das Trommelfell zu verletzen. Gehen Sie deshalb besser zum Arzt.

Den äußeren Gehörgang kann man leicht selbst behandeln. In der Apotheke sind einige rezeptfreie Ohrenpräparate erhältlich. Homöopathische Ohrentropfen auf Basis von verdünntem Alkohol oder mit Glycerin haben außer der entzündungsdämpfenden homöopathischen Wirkung noch einen Reinigungseffekt. Antibiotische Tropfen bleiben dem Arzt vorbehalten.

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Quelle: www.deineapotheke.at