Gesundheit

Gastritis: Symptome erkennen

Eine Magenschleimhautentzündung kann jahrelang unentdeckt bleiben.

Bei Gastritis handelt es sich um eine entzündliche Erkrankung der Magenschleimhaut. Mögliche Symptome sind brennende, krampfartige oder brennende Schmerzen im Oberbauch oder hinter dem Brustbrein, die bis in den Rücken ausstrahlen können. Brennendes Aufstoßen, Übelkeit, Erbrechen, Völlegefühl, Appetitlosigkeit und Durchfall können auftreten. Häufig werden die Beschwerden nach dem Essen kurzfristig besser, um dann stark zurückzukehren. Damit sich keine chronische Gastritis entwickelt, ist es wichtig, die Ursache zu finden.

Zur Vorbeugung sollte man auf eine ausgewogene Ernährung achten und das Immunsystem stärken. Um den Magen zu beruhigen, eignen sich Fenchel-, Pfefferminz- und Kamillentee. Im Idealfall ist der Magen eines Gastritikers nie ganz leer. Nehmen Sie deshalb über den Tag verteilt mehrere Mahlzeiten zu sich.

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Heilpflanze: Enzian

Eignet sich bei Verdauungsproblemen

Die Bitterstoffe des gelben Enzians regen die Verdauung an und es werden Appetitlosigkeit, Völlegefühl, Blähungen und krampfartige Schmerzen gebessert.

Bitterstoffe sind in vielen Heilpflanzen enthalten, doch jene im Enzian stechen besonders hervor. Ein spezieller Naturstoff in der Wurzel, das sogenannte Amarogentin, ist derart bitter, dass man mit einem Gramm dieser Substanz 58.000 Liter Wasser bitter schmecken lassen kann. Dementsprechend nennt man Enzian im Alpenraum auch die „Bitterwurz“.

Enzian kann in Form eines Teeauszugs oder als Tinktur verwendet werden. Für die Zubereitung eines Tees wird bis zu dreimal täglich 1 Gramm der Wurzel mit 150 ml kochendem Wasser übergossen und 5 Minuten ziehen gelassen.

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Was hilft bei einem Tennisarm?

Schmerzen im Ellbogen und Unterarm

Ein Tennisarm oder Tennisellbogen wird durch sich wiederholende Bewegungen, die eine Kraftanstrengung von der Unterarm-Muskulatur fordern, hervorgerufen. Grund ist eine Überlastung der Sehnen. Betroffene haben Schmerzen beim Belasten und Dehnen des Ellbogens und des Unterarms. Häufigste Ursachen sind sportliche Überbelastung (z. B. beim Tennis oder Geige spielen) und monotone Bewegungsabläufe im Alltag (z. B. Bügeln oder Hämmern).

Unsere besten Tipps:

– Betroffene sollten sich eine Pause von der auslösenden Tätigkeit gönnen. Geduld ist gefragt.

– Bei akuten Schmerzen helfen Kälteanwendungen (z. B. kühlende Kompressen auflegen)

– Physiotherapie, Akupunktur und „Taping“ des Ellbogens können helfen.

– Ist der Tennisarm chronisch, werden Wärmeanwendungen als angenehm empfunden.

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Quelle: www.deineapotheke.at