Gesundheit

Was ist Zöliakie?

Bei gesicherter Diagnose hilft nur eine Ernährungsumstellung.

Zöliakie ist eine chronisch-entzündliche Darmerkrankung mit Merkmalen einer Allergie und einer Autoimmunerkankung. Die Betroffenen leiden unter einer Gluten-Unverträglichkeit. Die Symptome sind von Mensch zu Mensch unterschiedlich ausgeprägt. Möglich sind Durchfall, Verstopfung, Blähungen, Bauchkrämpfe, Eisenmangel, Krankheitsgefühl, Schlaflosigkeit, chronische Müdigkeit, Nervosität, Kopfschmerzen, Muskelkrämpfe oder Gewichtsverlust.

Bisher ist Zöliakie nicht heilbar. Betroffene können nur durch lebenslange glutenfreie Ernährung eine Symptomfreiheit erreichen. Mit einer Glutenkarenz sollte man aber nur beginnen, wenn eine eindeutige ärztliche Diagnose vorliegt. Gesunde Menschen profitieren nicht von einer glutenfreien Ernährung.

Unsere besten Tipps:

-Bei Verdacht kann das Führen eines Ernährungs- und Symptomtagebuchs sinnvoll sein.
-Beginnen Sie erst mit einer Diät, wenn eine gesicherte Diagnose vorliegt.
-Achten Sie beim Einkaufen auf das Glutenfrei-Symbol auf Produkten.
-Lagern Sie Lebensmittel mit und ohne Gluten getrennt voneinander, um Verwechslungen oder Kontaminationen zu vermeiden.

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Heilpflanzen: Weißdorn

Präparate mit Weißdorn stärken das Herz.

Im Bereich der Herz-Kreislauf-Erkrankungen genießt die Heilpflanze Weißdorn einen hohen Stellenwert. Präparate mit Weißdorn verstärken die Durchblutung der Herzkranzgefäße und des Herzmuskels und verbessern somit die Kontraktionskraft des Herzens. Deshalb wird die Heilpflanze häufig unterstützend zur klassischen Therapie bei beginnender Herzinsuffizienz eingesetzt.

Zur unterstützenden Behandlung von leichten Formen der Herzschwäche wird Weißdorn vorzugsweise in Form standardisierter Präparate eingenommen. In der Apotheke sind sowohl flüssige Zubereitungen, als auch Tabletten oder Kapseln erhältlich.

Die Einnahme als Tee empfiehlt sich hingegen eher zur Prävention von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Als Tagesdosierung wird dreimal täglich eine Tasse Tee mit jeweils 1,5 g der getrockneten Blätter und Blüten empfohlen.

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Medikamente einnehmen: Die besten Tipps

So klappt es mit dem Schlucken von Tabletten und Kapseln.

Mit dem Schlucken von größeren Tabletten oder Kapseln haben viele Menschen ein Problem. Damit es gut klappt, wird empfohlen, die Medizin mit sauberen und trockenen Händen aus der Verpackung zu nehmen und mit einem ganzen Glas Wasser (etwa 200 ml) einzunehmen. Da Getränke wie Kaffee, Tee, Milch oder Säfte die Wirkung des Arzneistoffes beeinflussen können, sollte man zu Leitungswasser greifen.

Was hilft noch?

-Nehmen Sie Medikamente in aufrechter Körperhaltung ein.
-Tabletten dürfen nur geteilt werden, wenn sie eine Kerbe haben. Wenn nicht, müssen sie im Ganzen geschluckt werden.
-Um die Gleitfähigkeit zu verbessern, können Tabletten und Kapseln mit Apfelmus eingenommen werden. Viele Arzneimittel gibt es auch in flüssiger Form, als Direktgranulat oder als Schmelztablette. Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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Quelle: www.deineapotheke.at