Gesundheit

Winterpflege fürs Haar

Im Herbst und Winter braucht unser Haar besonders viel Pflege.

Je kühler es im draußen wird, umso weniger Fett wird von den Talgdrüsen gebildet und abgegeben. Sinkt die Temperatur unter 8 Grad Celsius, stellen die Talgdrüsen die Fettproduktion sogar ganz ein. Die Folge sind nicht nur trockene Haare, sondern auch vermehrte Kopfhautprobleme und Schuppenbildung.

Ähnlich wie Hautpflegeprodukte auf den individuellen Hauttyp und die Jahreszeit abgestimmt werden, sollte dies auch bei Haarpflegeprodukten geschehen. Im Herbst und Winter sollte auf möglichst milde Inhaltsstoffe und rückfettende Substanzen geachtet werden. Gut geeignet sind zum Beispiel Produkte mit Argan-, Macadamianuss-, Aprikosenkern- oder Jojoba-Öl.

Spannt, juckt oder brennt die Kopfhaut, haben sich Produkte mit Urea bewährt. Sie reinigen sanft und reduzieren den Feuchtigkeitsverlust der Kopfhaut. Gleichzeitig wird die Kopfhaut beruhigt und der Juckreiz gemindert.

Auch eine Umstellung der Duschroutine kann helfen, Haarprobleme in den Griff zu bekommen. Bei trockenen Haaren und gereizter Kopfhaut reicht es oft aus, die Haare nur alle zwei bis drei Tage zu waschen.


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Heilpflanze Zistrose

Die Zistrose kann bei vielen Beschwerden eingesetzt werden – zum Beispiel bei grippalen Infekten, Durchfall und Hauterkrankungen.

Extrakte aus der Zistrose wirken gegen Viren und Bakterien und kurbeln das Immunsystem an. Weiter führt die Pflanze bei Infektionen der Atemwege zu einer schnelleren Genesung und auch die Beschwerden der Erkrankung werden gelindert.
In der Volksmedizin des Mittelmeerraumes gilt Zistrose darüber hinaus als ein Heilmittel bei Durchfall und Hauterkrankungen. Aus der Kretischen Zistrose gewinnt man zudem das so genannte Ladanum, ein Harz das bereits im alten Ägypten als Räuchermittel und in späteren Jahrhunderten zur Behandlung von Atemwegsinfekten und Hauterkrankungen verwendet wurde.

Anwendungstipps:

Eine Tasse Zistrosentee bereitet man aus 1,5 g Zistrosenblättern oder -kraut. Dieses wird hierfür mit 150 ml kochendem Wasser übergossen und nach ca. 5 Minuten abgeseiht. Pro Tag kann man zwei bis drei Tassen dieses Tees trinken.

Wegen der enthaltenen Gerbstoffe eignet sich der Tee auch zur Linderung von Schleimhautreizungen im Mund- und Rachenraum.

Neben dem getrockneten Kraut ist Zistrose in Form hochangereicherter Extrakte als Kapseln, Lutschtabletten oder als Saft erhältlich

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Wunder Babypo – Was hilft?

Babys leiden häufig unter Hautirritationen am Po. Man kann aber einiges dagegen tun.

Bei einer Windeldermatitis handelt es sich um das Wundsein und die Rötung im Windelbereich, das letztlich zu einer Besiedlung mit Bakterien und Pilzen führen kann. Sie ist eine der häufigsten Hauterkrankungen bei Säuglingen und Kleinkindern.

Was hilft?

  • Ein Eichenrindesitzbad beruhigt die Haut. Sie können die Haut mit dem Wasser abtupfen oder Ihr Baby auch ganz darin baden. Außerdem kommen Salben mit entzündungs- und juckreizstillenden Inhaltsstoffen zum Einsatz.
  • Sollte die Haut Bläschen bilden, so liegt eine Pilzinfektion vor, die mit Zinksalben behandelt wird. Sie wirken hautschützend und antiseptisch und sollten am besten dünn aufgetragen werden. Nach wenigen Tagen werden Sie eine deutliche Verbesserung merken.

Weitere Tipps:

  • Windeln öfter wechseln.
  • Windel nicht zu eng anlegen.
  • Keine scharfen oder sauren Sachen beim Stillen.
  • Beikost langsam beginnen.
  • Möglichst viel frische Luft an die Haut lassen.
  • Vorsicht mit Feuchttüchern. Nach dem Reinigen die Haut trocknen, vorsichtig abtupfen.



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Quelle: www.deineapotheke.at