Gesundheit

Die seelische Widerstandskraft stärken

Wer an seiner Resilienz arbeitet, kann besser mit Krisen und Stress umgehen.

Ein Todesfall, eine schwere Erkrankung oder Stress im Job. Jeder Mensch fühlt sich mal überfordert. Die seelische Widerstandskraft – auch Resilienz genannt – hilft uns, Krisen zu meistern und gestärkt aus ihnen hervorzutreten. Wie belastbar wir im Alltag sind, hängt von vielen Faktoren ab. Wir können aber an der Fähigkeit arbeiten:

Für eine gute Resilienz kann man sich zum Beispiel die positiven Effekte von Sport zunutze machen. Regelmäßige Bewegung entspannt nämlich die Psyche.

Auch eine „digitale Auszeit“ wirkt: Ständige Erreichbarkeit laugt aus, sodass wir bei einer plötzlichen Krise gar nicht wissen, wo wir die nötige Energie hernehmen sollen. Von Zeit zu Zeit das Handy auszuschalten, kann dazu beitragen, die Batterien wieder aufzuladen und sich im Hier und Jetzt zu erden.

Bei psychischem Stress können pflanzliche Arzneien mit Rosenwurz helfen. Die Heilpflanze senkt die Bildung von Stress-Botenstoffen, verringert Müdigkeit und steigert die Gelassenheit. Es dauert ca. zwei Wochen, bis eine Wirkung spürbar wird. Lassen Sie sich dazu in der Apotheke beraten.

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Die Heilpflanze Wermut

Die enthaltenen Bitterstoffe helfen bei Verdauungsbeschwerden.

Wermut wirkt sich durch die enthaltenen Bitterstoffe positiv auf unsere Verdauungsorgane aus. Nicht nur die Verdauung läuft besser ab, sondern auch Völlegefühl, leichte Bauchkrämpfe und Blähungen entstehen erst gar nicht oder werden gebessert. Die Heilpflanze wirkt außerdem gegen Appetitlosigkeit.

In der Apotheke sind entsprechende pflanzliche Arzneien erhältlich. Schwangere und Stillende sollten jedoch auf Wermut verzichten. Auch bei einer Allergie gegen Korbblütler ist diese Heilpflanze ungeeignet.

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Selbsthilfe-Tipps bei Rheuma

Man kann die Erkrankung positiv beeinflussen. 

Rund zwei Mio. Österreicher sind von Rheuma oder rheumaähnlichen Erkrankungen betroffen. Mögliche Anzeichen sind Schmerzen bei den kleinsten Bewegungen oder beim Treppensteigen. Sehr häufig treten Gelenksentzündungen auf.

Einen Verdacht auf Rheuma sollte man ärztlich abklären lassen. Bei bestätigter Diagnose ist Therapietreue wichtig. Begleitend kann man selbst positiv zu einer Besserung der Beschwerden beitragen:

– Nicht zu sehr schonen: Bewegen Sie sich im Rahmen Ihrer Möglichkeiten. Es gibt Sportangebote, die sich speziell an Menschen mit Rheuma richten.

– auf einen gesunden Lebensstil achten: Nikotin und Übergewicht beeinflussen die Krankheit ungünstig.

– Omega-3-Fettsäuren und pflanzliche Arzneimittel können die Beschwerden lindern. Fragen Sie dazu einfach Ihren Apotheker.

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Quelle: www.deineapotheke.at